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Robert Hadasch - Freier Honorarberater für Immobilienfinanzierungen mehr Beratung geht nicht
 
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Montag, 6. September 2010, 02:52 Uhr
 
Das Annuitätendarlehen
Beim klassischen Bankdarlehen, dem sogenannten "Annuitätendarlehen" erfolgt eine direkte Verrechnung des jeweiligen Tilgungbetrages mit dem Kreditsaldo.

Die annuitätische (Annuität = gleichbleibende Belastung) Darlehensrate setzt sich aus dem Zins- und dem Tilgunsanteil zusammen. Weil die Zinsen auf den offenen Kreditsaldo berechnet werden, verringern sich demzufolge mit jeder Tilgungsleistung auch die folgenden Zinsbelastungen. Und in dem gleichen Maße, wie sich der Zinsaufwand verringert, erhöht sich der Tilgungsbetrag. Im Ergebnis bleibt die Darlehensrate immer in gleicher Höhe (Annuität) bestehen.

Eine Anpassung der Darlehensrate erfolgt jedoch bei Zinsänderungen, also z.B. nach der Neuvereinbarung einer Zinsfestschreibung.

In der Regel dürfte das Annuitätendarlehen für den privaten Immobilienwerber die geignetste Darlehensform darstellen. Wenn Bausparverträge oder Lebensversicherungen vorhanden sind, können jedoch auch damit verbundene Finanzierungsangebote vorteilhafter sein. Auch bei einer Nutzung die nicht ausschließlich eigenen Wohnzwecken dient, also z.B. bei einer vorgesehenen Vermietung können andere Finanzierungsformen aus steuerlichen Gründen vorteilhafter sein.
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